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BERICHTE

Klubfahrt nach Halle / Magdeburg 14.02.2014


Unsere Gruppe vor der Ausstellung in Halle
HO-Anlage mit der Kippentladebrücke für 4-achsige Eas-Wagen
Kippentladebrücke in Funktion
Demonstrationsmodell der Firma Noch
Rübenentladung
Die Spur 1 Anlage
Eine Anlage mit Motiven im Winter
Gartenbahn in Halle
H0e-Anlage in Mageburg
Rübelandbahn in H0
Modelleisenbahn Dessau
Radarstation
Agrarflugplatz
Samstagmorgen, 8. Februar, 9:00 am Straßenbahndepot, das war die magische Adresse, wo sich alle Interessenten zur Klubfahrt nach Halle und Magdeburg einfanden. Ich konnte pünktlich zehn Minuten später, an der Straßenbahnend-haltestelle Jena-Ost zusteigen, da unsere Reiserute sowieso dort vorbei führte. Und tatsächlich, superpünktlich - zehn nach neun - rollte Olaf’s Bus an und die Mannschaft war mit neun Mann komplett. Diese Reise war keine Spontanentscheidung, denn die Eisenbahnfreunde Halle-Stadtmitte e.V. (MEH) luden zu ihrer traditionellen Winterferien-Modellbahnaus-stellung im Technischen Halloren- und Salinemuseum in Halle ein. So auch uns. In allen gängigen Nenngrößen von Z (Maßstab 1:220) bis I (Maßstab 1:32) wurden 18 Modellanlagen liebevoll in Szene gesetzt und erinnerten oft mit nachgestalteten Details an die großen und realen Vorbilder vergangener Zeiten. Als Gäste beteiligen sich auch der Merseburger Modellbahnclub, der hallenser Modellbahnclub EMC 78 sowie Modellbahnfreunde aus dem Saalekreis und aus Halles Partnerstadt Karlsruhe. Auch die Firma NOCH, Spezialist für Modell-Landschaftsbau, war auf der Ausstellung vertreten. Darüber hinaus wurden in den Siedehallen auf über 200m² Gartenbahnanlagen im Maßstab 1:22,5 (LGB) gezeigt. Zu einem moderaten Eintrittspreis von 4,- € waren auch wir herzlich willkommen. Von außen macht das Salinemuseum auf mich einen eher kleinen Eindruck, der sich im ersten Moment auch im Inneren durch den doch recht verwinkelten Aufbau der Museumsräume bestätigte. Ich gebe hier natürlich meinen persönlich subjektiven Eindruck wieder, so wurden viele der Ausstellungsstücke erst durch eine direkte Ausleuchtung sichtbar. Da hätte man mit entsprechend guter Beleuchtung noch mehr Details zeigen, aber auch einen besseren Gesamteindruck der Anlagen erzielen können. Für mich besonders beeindruckend möchte ich die HO-Anlage mit der Kippentladebrücke für 4-achsige Eas-Wagen erwähnen, die war toll. Aber in der Salinehalle, wo eine wunderschöne HO / HOe – Anlage mit Zuckerfabrik und Rübenentladung gezeigt wurde, war doch viel Platz für Aussteller und Gäste. Auch eine „fahrbare“ Spur I Anlage hatte Platz und die Modelle beeindruckten sowohl durch ihr Aussehen, als auch ihre Geräuschkulisse. Nicht nur was für die Augen, sondern auch für die Ohren, wie die Gartenbahn in der etwas eisigen Siedehalle. Schöne Sache, aber unser Zeitplan zwang uns zur Weiterfahrt, denn wir wollten ja noch die Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. in der Thomas Mann Sekundarschule in Magdeburg-Cracau besuchen. Die hatten uns auch eingeladen. Es empfing uns eine hell beleuchtete, moderne Turnhalle als Ausstellungsgebäude mit dem Nachbau der Rübelandbahn - von Michaelstein bis Hüttenrode, eine H0-Anlage Epoche IV bis VI, vom BMC Blankenburg e.V., dem H0e-Modell der "Wittower Fähre" mit "Echtwasserbecken"! in Epoche III der DR, vom MEV "Rasender Roland" Göhren/Rügen und die TT-Vereinsanlage der Cracauer Modellbahnfreunde. Auch konnte man dem Meister von MaKaMo - Modellbogendesign über die Schulter schauen, der filigrane Bahngebäude aus Karton für die Spurweiten von 0 bis Z zeigte. Zu sehen war die H0-Anlage von Erhard Horn aus Oschersleben. Eine fein gestaltete Modulanlage in der Epoche III, mit 2-gleisigem Bahnhof, russischer Radarstation und Agrarflugplatz. Der Arbeitskreis Modelleisenbahn Dessau e.V. zeigte seine H0-Anlage "Boxbergstraße", eine 2-gleisige Hauptbahn und Meterspur-Güterbahn mit Vorort-Haltepunkt und Ellokbetrieb, Mitte der 60er Jahre. „Der Bügel ist am Draht!“ Andy Gründer aus Lutherstadt Wittenberg lies mit seinen Neubaublöcken Typ WBS 70, DDR-Zeiten wieder aufleben. Unser alter Modellbahnfreund Dieter Frisch aus Berlin hatte seine H0e- Trümmerbahn mitgebracht. Die Modellbahnanlage gibt Einblick in die schwere Zeit nach Kriegsende, auf der zumeist kleine Dampflokomotiven, die von Trümmerfrauen beladenen Lorenzüge zu den Verkippungsstellen ziehen. Ein besonderer „Leckerbissen“ für die Augen waren die von Jan Schröder gezeigten TT-Filigran-Module, ein Kreuzungsbauwerk, die Elbbrücke Magdeburg-Rothensee. Von einer Bastelstraße für Kinder, die unter Anleitung ihr eigenes Modell bastelten, über Tipps und Tricks zum Umbau und zur Alterung (Patinierung) von Modellen und Gebäuden bis zum Verkauf von Modellbahnartikeln reichte das breite Angebot. Meiner Meinung nach - Alles in Allem, eine gelungene Sache, auch, um für sich selbst noch ein paar Tricks abzulauschen. Alle Anlagen zeichneten sich durch hohes modellbauerisches Können aus und zeigten ein hohes Niveau des Modelleisenbahnbaus.
   
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