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BERICHTE

Unsere Tagestour nach München (ohne ICE)


auf dem Bahnsteig in Gera
Regiosprinter
ALEX in Hof
ALEX in Regensburg
wir im ALEX
im Biergarten
München Hbf
im RE München-Nürnberg im Großraumabteil
letzte Etappe Saalfeld
Fünfzehn Freunde des Jenaer Modelleisenbahnklubs trafen sich am Samstag, dem 29.05.2010 auf dem Westbahnhof zur Fahrt nach München und zurück. Dabei wollten wir nicht testen, wie lange man ohne ICE fährt, vielmehr ist es eine Tradition, einmal im Jahr einen ganzen Tag Eisenbahn zu fahren und dabei möglichst viele Strecken, Fahrzeuge und Bahnunternehmen kennen zu lernen.
Start war der Jenaer Westbahnhof 6:45Uhr. Mit der Regionalbahn ging es zuerst nach Gera. Dort stiegen wir in den Zug nach Mehltheuer um, der aus 2 Desiro-Triebwagen bestand. Der Erste fuhr ab Weida weiter nach Saalfeld, wir über Zeulenroda nach Mehltheuer. Von dort brachte uns ein Regiosprinter der Vogtlandbahn nach Hof. Um 9:40Uhr ging es ab Hof weiter mit dem ALEX über Weiden, Regensburg bis München. Die Strecke bis Regensburg ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Auch unser Zug ist noch ein paar Bemerkungen wert. Die Stecken Hof - Regensburg – München und München – Schwandorf - Furth im Wald – Prag werden von der zu Arriva gehörigen Länderbahn bedient, deren Tochter Vogtlandbahn die Züge mit dem Logo ALEX stellt. Der Express ab Hof bestand zunächst aus einer Diesellok EuroRunner BR223, zwei modernisierten Abteilwagen und einem Doppelstockwagen, alle in grünblau lackiert sowie einem Buffetwagen noch in TEE-Farben. Ab Regensburg wurden zwei Verstärkungswagen angehängt, als Zuglok bekamen wir eine Ellok BR 183 Eurosprinter. Beachtenswert ist der Service im Zug: am Buffet, genannt Alex-Treff, bekommt man nicht nur Getränke und einen Imbiss gereicht. Man kann auch ohne Nachlösegebühr beim freundlichen Personal Fahrkarten kaufen!
13:15Uhr hatten wir München erreicht. Eine Gruppe wollte sich den Hauptbahnhof ansehen, die Jugend zog es zu McDonald und der Rest wollte zünftig Mittag essen.
Dies gelang uns auch im Augustinerbräu – Biergarten mit Schweinskrustenbraten, Knödel und Kraut, dazu ein dunkles Bier. So gestärkt traten wir 15:04 die Heimreise an. Erstes Etappenziel war Nürnberg. Obwohl der RE über die Neubaustrecke in zügigem Tempo fährt, braucht er dank 7 Zwischenhalten doch 1:44h. Beeinduckend ist aber der Fahrkomfort in den umgebauten ehemaligen IC-wagen. Nächste Teilstrecke war Nürnberg – Lichtenfels in einem bis Erlangen überfüllten Doppelstockzug, gezogen von der guten alten BR143. Von Lichtenfels bis Saalfeld waren dann die Fahrgäste mit MP3-Player im Vorteil; die 612er sind auch bei niedrigen Geschwindigkeiten immer wieder ein akustisches Erlebnis. Da war die letzte Etappe im Doppelstock wieder bedeutend ruhiger. Pünktlich 21Uhr erreichten wir die Heimat und hatten ca. 600km zurückgelegt.
Und noch einmal auf die Überschrift zu kommen: mit dem ICE hätten wir Jena-München in 3:22h geschafft.

Der Mitfahrer Dietmar vom MEK Jena49 e.V.
   
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